Ratgeber Hausverkauf
Fehler beim Hausverkauf: der Infoabend zum Nachlesen — und der Weg, der Ihnen die meisten erspart.
Auf Infoabenden für Eigentümer geht es um die typischen Fehler beim Hausverkauf: den falschen Preis, fehlende Unterlagen, die Haftung für Mängel, Käufer ohne gesicherte Finanzierung. Der Grundgedanke stimmt — verkauft eine Privatperson an eine Privatperson, gibt es viele Stellen, an denen es haken kann. Beim Verkauf direkt an uns entfallen die meisten davon — ohne Provision, ohne Fotos im Netz und ohne Besichtigungsreigen.
Kostenlos & unverbindlich — keine Maklerprovision.
Worum es geht
Was auf dem Infoabend stimmt
Kurz gesagt: Ein Infoabend zum Immobilienverkauf ist eine meist kostenlose Vortragsveranstaltung, auf der Eigentümer erfahren, wo beim Verkauf die typischen Fehler liegen — vom Preis über die Unterlagen bis zur Haftung. Die Stolpersteine gibt es wirklich. Beim Direktverkauf an uns entfallen die meisten davon, weil Inserat, Besichtigungsrunden und die Suche nach einem Käufer wegfallen.
Veranstaltet werden solche Abende häufig von Maklerbüros. Der Grundgedanke stimmt: Ein Hausverkauf ist für die meisten Eigentümer ein seltenes Ereignis, Routine hat darin kaum jemand — und ein Grundstückskaufvertrag muss notariell beurkundet werden (§ 311b Abs. 1 BGB), mit allem, was vorher geklärt sein will.
Aus den Stolpersteinen folgt allerdings nicht, dass es nur einen sicheren Weg gibt. Viele von ihnen entstehen erst auf dem Weg über den Markt: Inserat, fremde Interessenten, ein Käufer, dessen Bank erst noch zusagen muss, Verhandlungen über Wochen. Verkaufen Sie direkt an uns, steht der Käufer von Anfang an fest, und die meisten Fehlerquellen fallen weg. Sie bekommen die Entlastung und Sicherheit, um die es auf dem Infoabend geht — nur ohne Provision, ohne Fotos im Netz und ohne Besichtigungsreigen. Die Vermarktungsphase entfällt ganz.
Die sieben Stolpersteine
Sieben typische Fehler beim Hausverkauf — und was beim Verkauf an uns daraus wird
Der Preis passt nicht zum Markt
Ein zu hoch angesetzter Preis hält das Haus lange im Inserat, und je länger es dort steht, desto mehr gerät der Preis unter Druck. Wie stark ein überhöhter Startpreis den Erlös drücken kann, zeigt unser Ratgeber zum richtigen Angebotspreis.
Beim Verkauf an uns: Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit einer festen Zahl. Kein Inserat, keine Standzeit, kein Preisrutsch.
Unterlagen fehlen, wenn sie gebraucht werden
Grundbuchauszug, Flurkarte, Baupläne, Wohnflächenberechnung, bei vermieteten Häusern Mietverträge und Nebenkostenabrechnungen, bei Wohnungen Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlung: Käufer und ihre Banken wollen vieles früh sehen. Dazu kommt der Energieausweis. Er ist Kaufinteressenten in der Regel spätestens bei der Besichtigung vorzulegen (§ 80 Abs. 4 GModG; ausgenommen sind etwa Baudenkmäler, § 79 Abs. 4 GModG). Wer ihn rechtzeitig bereithält, ist auf der sicheren Seite; ein vorsätzliches oder leichtfertiges Versäumnis kann ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro nach sich ziehen (§ 108 GModG).
Beim Verkauf an uns: Für die erste Einschätzung brauchen Sie keine Unterlagen. Was wir später brauchen, besprechen wir gemeinsam. Die Vorlagepflicht gilt auch uns gegenüber — fehlt ein Energieausweis, kümmern wir uns darum. Ohne Inserat entfallen die Pflichtangaben für Immobilienanzeigen (§ 87 GModG); was das Gesetz sonst beim Verkauf verlangt, steht unter Sanierungspflicht beim Verkauf.
Der Zustand des Hauses und die Haftung danach
Beim Verkauf gebrauchter Häuser wird die Haftung für Sachmängel üblicherweise im Kaufvertrag ausgeschlossen. Auf diesen Ausschluss kann sich der Verkäufer aber nicht berufen, soweit er einen Mangel arglistig verschwiegen — etwa einen bekannten Feuchteschaden — oder eine Garantie für die Beschaffenheit übernommen hat (§ 444 BGB). Ein guter Grund, beim Verkauf offen über den Zustand zu sprechen.
Beim Verkauf an uns: Gekauft wie gesehen: Wir übernehmen das Haus so, wie es ist, und sehen es uns vorher selbst genau an — wir wissen, was wir kaufen. Erzählen Sie uns offen, was Sie über das Haus wissen; das schützt Sie: Rechte des Käufers wegen eines Mangels, den er beim Vertragsschluss kennt, sind ausgeschlossen (§ 442 BGB). Was Sie uns sagen und was wir sehen, kaufen wir mit.
Der Käufer springt ab, weil die Finanzierung wackelt
Kauft eine Privatperson mit Bankkredit, zeigt sich unter Umständen erst spät, ob die Finanzierung wirklich steht. Sagt die Bank kurz vor dem Notartermin ab, steht der Verkauf wieder am Anfang, und die Wochen dazwischen sind verloren. Der Rat, sich vorab eine Finanzierungsbestätigung zeigen zu lassen, ist deshalb richtig.
Beim Verkauf an uns: Wir entscheiden selbst — ohne Gremien und ohne lange Finanzierungsvorbehalte. Auf Wunsch erhalten Sie vor dem Notartermin einen Nachweis der Finanzierung.
Besichtigungstourismus im eigenen Haus
Ein Inserat bringt Anfragen — auch von Menschen, die sich nur einmal umsehen möchten. Jede Besichtigung heißt: Termine abstimmen, das Haus vorzeigbar halten, Fremde durch alle Räume führen und bei vermieteten Häusern die Mieter einbinden. Und was einmal mit Fotos im Netz stand, sehen Nachbarn, Mieter und Bekannte.
Beim Verkauf an uns: In der Regel eine Besichtigung mit uns statt vieler mit Fremden, zu einem Termin, den Sie bestimmen. Kein Inserat, keine Fotos im Netz, keine wechselnden Besichtigungsgruppen im Treppenhaus. Bis zum Verkauf erfährt Ihr Umfeld nur, was Sie selbst erzählen.
Nachverhandeln kurz vor dem Ziel
Ein Käufer sagt zu, holt sich dann ein Gutachten oder entdeckt beim zweiten Termin etwas Neues — und möchte kurz vor dem Notartermin noch einmal über den Preis sprechen. Wer die nächsten Schritte schon geplant hat, verhandelt dann unter Zeitdruck.
Beim Verkauf an uns: Unser Angebot machen wir erst, nachdem wir das Haus selbst angesehen haben. Kein Lockangebot, das später einkassiert wird — und für Sie bleibt alles unverbindlich bis zum Notartermin.
Der Vertrag und der Weg zum Notar
Der Notar ist unparteiisch: Er vertritt keine Seite, sondern betreut alle Beteiligten unabhängig (§ 14 Abs. 1 BNotO). Was im Vertrag stehen soll — Übergabetermin, Fälligkeit des Kaufpreises, Umgang mit Mietern, Haftungsausschluss —, handeln Käufer und Verkäufer vorher miteinander aus. Wer privat verkauft, macht das selbst.
Beim Verkauf an uns: Wir organisieren den Ablauf bis zum Notartermin und gehen jeden Punkt vorher mit Ihnen durch. Verkaufen Sie als Privatperson, soll der Notar Ihnen den Vertragsentwurf im Regelfall zwei Wochen vor dem Termin zur Verfügung stellen (§ 17 Abs. 2a BeurkG) — Zeit, alles in Ruhe zu lesen. Die Notar- und Grundbuchkosten des Kaufvertrags trägt üblicherweise der Käufer, also wir.
Was bei jedem Verkaufsweg gleich bleibt: Steuerfragen wie die Spekulationsfrist oder die Drei-Objekt-Grenze. Einen ruhigen Überblick geben unsere Ratgeber zur Spekulationssteuer und zur Drei-Objekt-Grenze; für Ihren Einzelfall ist Ihr Steuerberater der richtige Ansprechpartner.
Drei Wege im Vergleich
Haus privat verkaufen, über einen Makler oder direkt an uns — was dagegen und was dafür spricht
Privat an privat
Die Nachteile
- Inserat, Exposé, Fotos und Besichtigungen organisieren Sie selbst.
- Den Preis setzen Sie selbst an. Ist er zu hoch, steht das Haus lange im Inserat, und der Preis gerät unter Druck.
- Ob die Bank des Käufers zusagt, zeigt sich unter Umständen erst kurz vor dem Notartermin.
- Den Ablauf bis zum Notartermin organisieren Sie selbst; der Notar vertritt keine Seite.
- Energieausweis und Pflichtangaben in der Anzeige liegen in der Regel bei Ihnen, und ein Versäumnis kann ein Bußgeld kosten.
- Privatkäufer kaufen oft ihre erste oder eine ihrer ersten Immobilien. Ablauf, Bautechnik und Bauphysik sind dann häufig Neuland, und manches fällt erst nach dem Kauf auf. Das kann im Nachhinein zu Rückfragen und unnötigem Stress führen.
- Wer zum ersten Mal kauft, ist verständlicherweise vorsichtig: Viele holen sehr viele Informationen und Meinungen ein, bevor sie sich festlegen. Das kann den Kauf in die Länge ziehen.
- Renovierungs- oder Sanierungsstau verunsichert Privatkäufer oft. Ohne feste Handwerker in der Region vergeben sie Aufträge einzeln, und Einzelaufträge sind in der Regel teurer. Das fließt in ihre Kalkulation für Ihr Haus ein.
- Fremde kommen ins Haus, und das Inserat können Nachbarn und Mieter sehen.
Über einen Makler
Die Nachteile
- Eine Provision fällt an. Beim Mehrfamilienhaus kann sie vollständig beim Verkäufer liegen, weil die gesetzliche Teilung nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser gilt, die an Verbraucher verkauft werden (§§ 656a ff. BGB).
- Die Provision ist in der Regel schon mit der Beurkundung verdient (§ 652 Abs. 1 BGB), der Kaufpreis fließt üblicherweise erst Wochen später.
- Der Weg bleibt der Weg über den Markt: in der Regel mit Inserat, Exposé und Besichtigungen mit wechselnden Interessenten.
- Der Käufer muss erst gefunden werden, und finanziert er über eine Bank, muss seine Finanzierung erst noch stehen.
- Die Vermarktung braucht Zeit, und steht ein Haus lange im Angebot, gerät der Preis in der Regel unter Druck.
Direkt an uns
Ihre Vorteile
- Der Käufer steht von Anfang an fest: keine Käufersuche, keine Standzeit, kein Preisrutsch durch lange Vermarktung.
- Keine Maklerprovision, und die Notar- und Grundbuchkosten des Kaufvertrags trägt üblicherweise der Käufer, also wir. Den vereinbarten Kaufpreis bekommen Sie ohne Abzug von unserer Seite.
- Kein Inserat, keine Fotos im Netz, in der Regel eine Besichtigung statt vieler, zu einem Termin, den Sie bestimmen.
- Wir entscheiden selbst, ohne Gremien und ohne lange Finanzierungsvorbehalte. Auf Wunsch erhalten Sie vor dem Notartermin einen Nachweis der Finanzierung.
- Gekauft wie gesehen: Was Sie uns sagen und was wir sehen, kaufen wir mit, auch den Sanierungsbedarf. Sie müssen vorher nichts renovieren.
- Fehlt ein Energieausweis, kümmern wir uns darum; Pflichtangaben für Anzeigen entfallen ganz.
- Vermietet ist für uns kein Hindernis: Wir kaufen mit Ihren Mietern und verlangen nicht, dass vor dem Verkauf jemand auszieht.
- Wir organisieren den Ablauf bis zum Notartermin, und bis dahin bleibt für Sie alles unverbindlich.
Was die Provision am Ende ausmacht, zeigt der Rechner für die Maklercourtage auf unserer Seite Makler oder Investor? Wie ein Verkauf ohne jede Öffentlichkeit abläuft, lesen Sie unter Immobilie diskret verkaufen; wer wir sind und welche Projekte wir bereits umgesetzt haben, unter Über uns.
Ihr persönlicher Infoabend
Am Küchentisch statt im Veranstaltungssaal
Ein Infoabend erklärt, was allgemein gilt. Was das für Ihr Haus und einen Verkauf an uns bedeutet, besprechen wir direkt mit Ihnen — im Gespräch bei Ihnen zu Hause, am Telefon oder per WhatsApp. Sie sprechen direkt mit denen, die selbst kaufen und entscheiden.
Sie erzählen uns von Ihrem Haus
Über das Formular, per Telefon oder per WhatsApp. Für die erste Einschätzung brauchen Sie keine Unterlagen.
Gespräch und Besichtigung
Zu einem Termin, den Sie bestimmen. Wir hören zu, was Ihnen wichtig ist, und sehen uns das Haus in Ruhe an.
Ihr schriftliches Angebot
Mit einer festen Zahl. Kostenlos und unverbindlich — auch dann, wenn Sie sich am Ende gegen den Verkauf entscheiden.
Notartermin
Sobald wir uns einig sind, beauftragen wir den Notar mit dem Vertragsentwurf und stimmen den Termin mit Ihnen ab. Mit der Beurkundung ist Ihr Verkauf verbindlich geregelt; Zahlung und Übergabe folgen so, wie der Vertrag es festlegt.
Zur Einordnung: Diese Seite gibt allgemeine Orientierung zum Stand September 2026 und ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Für Ihren Verkauf sind wir da: Kostenlose Einschätzung anfordern →
Immobilien-Stammtisch
Lieber in der Runde? Dann kommen Sie zu unserem Stammtisch.
Ab Oktober 2026 laden wir regelmäßig zum Immobilien-Stammtisch ein: eine entspannte Runde, in der Sie Ihre Fragen rund um Immobilien stellen und sich mit anderen austauschen können.
So kommen Sie auf die Warteliste: Schicken Sie uns eine kurze E-Mail an hallo@papakaufthaus.de mit dem Betreff „Warteliste Stammtisch“. Wir setzen Sie auf die Warteliste und laden Sie per E-Mail zu den nächsten Terminen ein, mit Datum und Ort. Austragen können Sie sich jederzeit mit einer kurzen Nachricht.
Geschrieben von Tayfun Sevgili, Inhaber von Papakaufthaus.de
Häufige Fragen
Was Eigentümer uns hier oft fragen.
Lohnt sich ein Infoabend zum Immobilienverkauf?
Gibt es bei Papakaufthaus.de auch einen Infoabend?
Welche Fehler passieren beim Hausverkauf typischerweise?
Hafte ich nach dem Hausverkauf für Mängel?
Brauche ich für den Hausverkauf einen Makler?
Was kostet mich der Verkauf an Papakaufthaus.de?
Wie schnell geht der Verkauf an Papakaufthaus.de?
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Ihre Anfrage
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