Ratgeber Verkaufsweg

Makler oder Investor? Die Rechnung zeigt, warum am Ende beim Direktverkauf mehr bei Ihnen bleibt.

Beide Wege führen zum Verkauf — aber sie unterscheiden sich in dem, was am Ende bei Ihnen ankommt. Denn die Zahl im Inserat ist nicht die Zahl auf Ihrem Konto. Hier sehen Sie, was zwischen beiden liegt und warum der direkte Weg gerade beim Mehrfamilienhaus mehr bringt.

Kostenlos & unverbindlich — keine Maklerprovision.

Der Unterschied

Zwei Wege — zwei völlig verschiedene Rechnungen

Kurz gesagt: Ein Makler vermittelt Ihr Haus gegen Provision an einen noch unbekannten Käufer. Ein Investor wie Papakaufthaus.de kauft es selbst — ohne Provision, ohne Inserat, mit festem Preis und festem Termin. Entscheidend ist nicht die Zahl im Inserat, sondern der Betrag, der netto bei Ihnen ankommt.

Über einen Makler läuft Ihr Objekt den klassischen Weg: Unterlagen zusammentragen, Exposé erstellen, inserieren, Besichtigungen durchführen, verhandeln. Am Ende steht ein Kaufpreis — von dem Ihr Provisionsanteil abgeht, die Vorkosten und alles, was die Monate dazwischen gekostet haben.

Beim Direktverkauf an einen Investor entfällt dieser gesamte Zwischenraum. Der Käufer steht von Anfang an fest, Sie bekommen eine feste Zahl und einen festen Termin. Keine Provision, keine Vorkosten, keine Vermarktungsmonate, kein Inserat. Welche Stolpersteine beim Hausverkauf liegen — vom Preis bis zur Haftung — und was beim Direktverkauf daraus wird, zeigt unser Ratgeber zu den typischen Fehlern beim Hausverkauf.

Beim Direktverkauf ist die Rechnung deshalb einfach: Der vereinbarte Kaufpreis kommt ohne Abzug von unserer Seite bei Ihnen an — ohne Provision und ohne Vorkosten.

Was jeweils bei Ihnen ankommt:

  1. Weg über den Makler: Kaufpreis laut Vertrag minus Ihr Anteil an der Maklerprovision minus Vorkosten (Unterlagen, Exposé, Herrichten) minus laufende Kosten der Vermarktungsmonate minus Preisabschlag bei langer Standzeit = Betrag, der bei Ihnen ankommt.
  2. Direktverkauf an uns: Kaufpreis laut Angebot = Betrag, der bei Ihnen ankommt. Keine Provision, keine Vorkosten, keine Vermarktungsmonate, kein Standzeit-Risiko.
  3. Bei uns steht dieser Betrag mit unserem schriftlichen Angebot fest — ohne Abzug von unserer Seite und ohne lange Finanzierungsvorbehalte.

Was dazwischen liegt

Die Posten, die im Inserat nicht stehen

Beim Mehrfamilienhaus: keine geteilte Provision

Die gesetzliche Teilung der Maklerkosten gilt nur für Kaufverträge über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus (§§ 656a bis 656d BGB). Mehrfamilienhäuser sind davon nicht erfasst — hier wird frei verhandelt, und die Provision kann vollständig beim Verkäufer liegen.

Die Provision ist vor dem Kaufpreis da

Der Maklerlohn ist verdient, sobald der Kaufvertrag zustande kommt (§ 652 Abs. 1 BGB) — also mit der Beurkundung beim Notar. Der Kaufpreis wird dagegen erst fällig, wenn die Voraussetzungen aus dem Vertrag erfüllt sind: Auflassungsvormerkung eingetragen, Lastenfreistellung gesichert, Vorkaufsrechte geklärt. Das dauert üblicherweise mehrere Wochen. In dieser Zeit steht die Provisionsforderung bereits im Raum.

Vorkosten

Unterlagenbeschaffung, Exposé, Fotos, häufig Entrümpeln oder Herrichten. Diese Ausgaben fallen an, bevor der erste Euro hereinkommt — und auch dann, wenn am Ende nicht verkauft wird.

Die Vermarktungsmonate

Laufende Kosten, gebundenes Kapital, aufgeschobene Instandhaltung, im Zweifel Mietausfall bei leerstehenden Einheiten — jeder Monat zählt mit.

Das Standzeit-Risiko

Eine Untersuchung der Kreissparkasse Köln aus dem Jahr 2023 zeigt: Mit zunehmender Laufzeit sinkt der erzielte Erlös — bei rund 379 Tagen Vermarktungsdauer auf durchschnittlich 85 Prozent des Marktwerts.

Das Abbruch-Risiko

Ein Käufer, dessen Finanzierung kurz vor dem Notartermin platzt, wirft den Verkauf zurück auf Los — nach Monaten, in denen das Objekt bereits als „reserviert" galt.

Die Öffentlichkeit

Ein Inserat sehen alle: Mieter, Nachbarn, Geschäftspartner, die Familie. Was einmal online war, lässt sich nicht zurücknehmen.

Rechner

Was der Maklerweg kostet — und was bei Ihnen ankommt

€
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Sätze inklusive Mehrwertsteuer, frei änderbar. Bei Mehrfamilienhäusern ist die Provision nicht gesetzlich geteilt, sondern frei verhandelbar — und liegt häufig ganz beim Verkäufer.

Anteil Verkäufer—
Anteil Käufer—
So viel kostet der Maklerweg—
Über den Makler kommt beim Verkäufer an
—
Direktverkauf an uns: Kaufpreis ohne Abzug von Provision oder Gebühren
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Vom vereinbarten Kaufpreis geht keine Provision ab — keine Vorkosten, kein Inserat, keine Vermarktungsmonate.

Grundlage ist der eingegebene Kaufpreis. Die Maklerprovision ist mit der Beurkundung verdient; der Kaufpreis fließt in der Regel erst Wochen später. Der Rechner ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

Der Direktverkauf

Was Sie bei uns bekommen

Keine Provision

Es ist kein Vermittler beteiligt — Sie verkaufen direkt an den Käufer. Sie bekommen den vereinbarten Kaufpreis, ohne Abzug von Provision oder Gebühren.

Feste Zahl, fester Termin

Der Käufer steht fest, bevor irgendetwas öffentlich wird. Kein Warten auf Interessenten, kein Preisrutsch durch lange Laufzeit.

Volle Diskretion

Kein Inserat, keine Fotos im Netz, keine fremden Menschen im Haus. Ihre Mieter, Nachbarn und Ihr Umfeld erfahren nichts, was Sie nicht selbst erzählen.

Zustand ist kein Hindernis

Sie müssen nicht sanieren, entrümpeln oder herrichten. Wir übernehmen das Objekt so, wie es ist — auch bei erheblichem Sanierungsstau.

Schwierige Lagen sind machbar

Mieterkonflikte, uneinige Erbengemeinschaften, laufende Rechtsstreitigkeiten, drohende Zwangsversteigerung: Fälle, an denen der freie Markt scheitert, sind für uns der Normalfall.

Keine Finanzierungsvorbehalte

Wir entscheiden selbst, ohne Gremien und ohne lange Vorbehalte. Ein geplatzter Käuferkredit kurz vor dem Notartermin kann Ihnen bei uns nicht passieren.

Und ein klares, schriftliches Angebot: eine feste Zahl, gekauft wie gesehen — Sie müssen vorher nichts investieren. Kein Lockangebot, das später einkassiert wird. Einschätzung anfordern →

Die Entscheidungshilfe

Wann der Direktverkauf klar vorn liegt

1

Es gibt Sanierungsstau, Mieterkonflikte oder rechtliche Verwicklungen

Hier bricht der freie Markt ein: Interessenten springen ab, Finanzierungen scheitern, die Vermarktung zieht sich über Monate. Genau diese Fälle kaufen wir bewusst.

2

Diskretion ist Ihnen wichtig

Wenn Mieter, Nachbarn oder das familiäre Umfeld nichts erfahren sollen, ist ein öffentliches Inserat der falsche Weg. Wir kaufen ohne jede Öffentlichkeit.

3

Es muss verlässlich und planbar gehen

Bei einer drohenden Zwangsversteigerung oder wenn eine Erbengemeinschaft zu einem Abschluss kommen muss, zählt ein fester Termin mehr als alles andere.

4

Sie möchten keine Vorkosten tragen

Unterlagen, Fotos, Herrichten, Entrümpeln: Wer nicht in ein Objekt investieren möchte, das er ohnehin abgibt, ist beim Direktverkauf richtig. Wir übernehmen es, wie es ist. Fehlt ein Energieausweis, kümmern wir uns darum.

5

Sie besitzen mehrere Objekte und wollen ordnen

Dann lohnt vor jeder Entscheidung ein Blick auf die Drei-Objekt-Grenze — mehrere Einzelverkäufe können steuerlich völlig anders wirken als ein Verkauf im Paket. Wir kaufen auch ganze Häuserzeilen im Ganzen.

Unser Vorschlag: Holen Sie sich unser unverbindliches Angebot. Sie bekommen darin eine feste Zahl — schriftlich, ohne Provision und ohne Abzug von unserer Seite. Eine Anfrage verpflichtet Sie zu nichts. Jetzt anfragen →

Für Makler

Wir arbeiten gern mit Ihnen zusammen

Für Objekte, die sich am freien Markt schwertun, sind wir für Makler ein verlässlicher Abnehmer — wie eine Zusammenarbeit aussehen kann, steht hier.

Tayfun Sevgili, Inhaber von Papakaufthaus.de

Geschrieben von Tayfun Sevgili, Inhaber von Papakaufthaus.de

Kauft Mehrfamilienhäuser im Raum Reutlingen und Stuttgart im eigenen Namen — kein Makler. Stand: 29. September 2026

Mehrfamilienhaus an einer Durchgangsstraße — ein Objekt, das beide Verkaufswege offen hat
Beide Wege führen zum Verkauf. Der Unterschied liegt in Dauer, Aufwand und dem Betrag, der am Ende übrig bleibt.

Häufige Fragen

Was Eigentümer uns hier oft fragen.

Makler oder Investor — was bringt am Ende mehr?
Was bei Ihnen ankommt, ist beim Direktverkauf höher: keine Provision, keine Vorkosten, keine Standzeit – der Kaufpreis aus unserem schriftlichen Angebot kommt ohne Abzug von unserer Seite bei Ihnen an. Die Zahl im Inserat ist ohnehin nicht die Zahl auf Ihrem Konto, denn davon gehen Provisionsanteil, Vorkosten und die laufenden Kosten der Vermarktungsmonate ab, und mit jeder Woche Standzeit sinkt zusätzlich der erzielbare Preis.
Wird die Maklerprovision beim Mehrfamilienhaus geteilt?
Nein — jedenfalls nicht von Gesetzes wegen. Die Regeln zur Teilung der Maklerkosten in den §§ 656a bis 656d BGB gelten ausdrücklich nur für Kaufverträge über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus. Mehrfamilienhäuser fallen nicht darunter. Wer ein Zinshaus verkauft, verhandelt die Provision frei — und sie kann vollständig beim Verkäufer liegen. Beim Direktverkauf an uns fällt gar keine an, weil kein Vermittler beteiligt ist.
Wann muss ich die Provision bezahlen?
Früher, als viele erwarten. Der Maklerlohn ist verdient, sobald der Kaufvertrag zustande kommt (§ 652 Abs. 1 BGB) — also mit der Beurkundung beim Notar. Der Kaufpreis wird dagegen erst fällig, wenn die vertraglichen Voraussetzungen vorliegen: Auflassungsvormerkung eingetragen, Lastenfreistellung gesichert, Vorkaufsrechte geklärt. Zwischen beiden Zeitpunkten liegen üblicherweise mehrere Wochen. Bei uns entfällt diese Lücke, weil es keine Provision gibt.
Wie lange dauert ein Verkauf über den Makler?
Das hängt vom Objekt und vom Preis ab. Eine vielzitierte Untersuchung der Kreissparkasse Köln aus dem Jahr 2023 zeigt: Bei realistischem Angebotspreis lag die Vermarktungsdauer im Schnitt bei rund 63 Tagen, bei deutlich überhöhtem Preis dagegen bei rund 379 Tagen — und der erzielte Erlös sank dann auf rund 85 Prozent des Marktwerts. Dazu kommt die Zeit bis zum Notartermin und bis der Kaufpreis tatsächlich fließt. Beim Direktverkauf entfällt die Vermarktungsphase, weil der Käufer bereits feststeht.
Wann ist der Direktverkauf die richtige Wahl?
Immer dann, wenn Planbarkeit zählt: bei Sanierungsstau, bei Konflikten mit Mietern, in einer uneinigen Erbengemeinschaft, bei drohender Zwangsversteigerung — und ebenso, wenn Sie schlicht mit der Sache abschließen möchten, ohne monatelang Fremde durch das Haus zu führen. Auch bei gepflegten Objekten bleibt beim Direktverkauf mehr übrig – weil Provision, Vorkosten und Vermarktungsmonate entfallen.
Was passiert mit meinen Mietern?
Bestehende Mietverhältnisse gehen per Gesetz auf den Käufer über — daran ändert der Verkaufsweg nichts. Der Unterschied liegt im Weg dorthin: Beim Verkauf über ein öffentliches Inserat erfahren Ihre Mieter und Nachbarn davon, und es kommen Besichtigungstermine mit wechselnden Interessenten auf sie zu. Wir kaufen ohne Inserat und ohne Besichtigungsreigen — und gehen mit den Mietern respektvoll um.

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Kostenlos & ohne Maklerprovision.

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